Schulbeginn – Nachhilfe ja, aber richtig!

Interview mit Helmut Bauer vom Nachhilfeinstitut ABACUS

Die Nachhilfe ist aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken, da bereits mindestens jeder vierte Schüler auf diese Form des Unterrichts zurückgreifen muss. Helmut Bauer, seit über 16 Jahren Institutsleiter von ABACUS für Nürnberg, Fürth, Erlangen und den zugehörigen Landkreisen, weiß worauf es beim Thema Nachhilfe ankommt. Er stellt sich den Fragen zum Schuljahresbeginn.

Wann macht Nachhilfe Sinn?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Es macht Sinn, wenn Kinder in einzelnen Fächern oder Themengebieten vorübergehend Schwierigkeiten haben, oder Wissenslücken entstanden sind. Sind die Probleme so gravierend, dass wir selbst mit der intensiven Einzelnachhilfe die Lücken nicht auffangen können, sollte man den tieferen Grund dafür suchen. Der Gang zum Schulpsychologen oder das Nachdenken über einen Schulwechsel sollte dann nicht vom Tisch gewischt werden.

Wie macht Nachhilfe Sinn?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Nur regelmäßiges Lernen macht Sinn und bringt Erfolg! Knapp vor den Schularbeiten herrscht meistens Lernstress. Und wenn der Stress erst einmal da ist, können die Schüler den benötigten Stoff nicht ohne weiteres nachlernen. Schließlich ziehen sich die Wissenslücken häufig über mehrere Jahre durch.
Generell ist die Nachhilfe von jedem einzelnen Schüler abhängig. Es kommt in erster Linie darauf an, dass das Kind auch etwas lernen will, sonst macht es keinen Sinn. Wenn der Schüler nicht mitarbeitet und blockt, nützt der beste Nachhilfelehrer nichts.
Unsere Nachhilfelehrer und Nachhilfelehrerinnen decken nicht nur den fachlichen Bedarf der Nachhilfe ab, sondern gehen auch auf Problematiken wie Motivation, Konzentration und Lernstruktur ein.
Wichtig ist, ausreichend Zeit zu haben, um den benötigten Wochenstoff zu verstehen, zu vertiefen und um Wissenslücken zu schließen. Darum erfolgt unsere Nachhilfe im Einzelunterricht mit einer Doppelstunde à 90 Minuten. Die Nachhilfelehrer kommen nach Terminabsprache zu den Schülern nach Hause, um dort in gewohnter Umgebung zu unterrichten. Es dauert nur wenige Tage, bis der Nachhilfelehrer oder die Nachilfelehrerin bei Ihnen vor Ort zur Nachhilfe kommt.

Beobachten Sie über die Jahre hinweg Veränderungen im Nachhilfewesen?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Der schulische Druck fängt bereits in der Grundschule mit dem Übertrittszeugnis an und setzt sich auf den weiterführenden Schulen fort. Die Zeugnisse werden immer wichtiger um einen Ausbildungsplatz zu erhalten oder eine höhere Schule besuchen zu können.
Auch werden oft Schüler mit Legasthenie oder Dyskalkulie zusätzlich zum therapeutischen Training von einem Nachhilfelehrer begleitet.
Dazu kommt, dass nach der Pflichtschule immer seltener eine Ausbildung absolviert wird. Die Schuljahre sind intensiver geworden, wodurch vermutlich auch der Umfang an Nachhilfe weiter zugenommen hat. In vielen Familien fehlen heute die Zeit und manchmal auch die Geduld, um die Schüler zu unterstützen. Ein Nachhilfelehrer von außen kann hier hilfreich zur Problemlösung beitragen. Für alle Beteiligten entsteht dadurch eine entspannte und harmonische Familiensituation.

Welche Fächer werden hauptsächlich in Anspruch genommen?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Spitzenreiter ist seit Jahren mit deutlichem Abstand Mathematik, gefolgt von Englisch und Deutsch. Danach folgen Fächer wie Latein, Französisch, Physik, Rechnungswesen (BWR), Spanisch und Chemie oder vereinzelt auch andere Schulfächer.

Was kann ein Nachhilfelehrer, was ein Schullehrer nicht kann?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Neben dem didaktischen, pädagogischen und fachlichen Wissen hat er die Zeit für den einzelnen Schüler, um geduldig auf die Probleme einzugehen. Der Schüler hat hier sofort die Möglichkeit nachzufragen, wenn er noch unsicher ist. Selbst wenn das für den Nachhilfelehrer bedeutet, dass er denselben Stoff so oft wiederholt, bis der Schüler ihn sicher verstanden hat. In unserer Einzelnachhilfe wird das Lerntempo an den Lernfortschritt der Schüler angepasst.

Wie kommen die Eltern zu Ihnen, wo bieten Sie Nachhilfe an?

Institutsleiter Helmut Bauer:
Nach dem telefonischen Erstkontakt ist es wichtig, Eltern wie Schüler persönlich kennen zu lernen, um die Problemlage mit ihnen zu besprechen und eine schulische Bestandsaufnahme zu machen. So kann ich auch nach den erforderlichen Gesichtspunkten den passenden Nachhilfelehrer auswählen – denn es nützt dem Kind nichts, wenn die Chemie zwischen Lehrer und Schüler nicht stimmt.

© ABACUS Nachhilfeinstitut Nürnberg, Helmut Bauer

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